Liebe Leserinnen und Leser,
die Interessen unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger liegen mir besonders am Herzen. Deshalb habe ich mich sehr über den Besuch von Manuela Fromm, stellvertretendem Vorstandsmitglied des Bayerischen Landesseniorenrats und Vorsitzender des Seniorenbeirats Obernburg, gefreut.
In einem offenen und konstruktiven Gespräch haben wir uns intensiv über die Arbeit des Bayerischen Landesseniorenrats und seine aktuellen Positionspapiere ausgetauscht. Dabei standen insbesondere die Zukunft der Pflege, die Unterstützung pflegender Angehöriger und die Stärkung der Seniorenarbeit im Mittelpunkt.
Besonders gefreut hat mich, dass wir in sehr vielen Punkten einer Meinung sind!
Ein Thema, das mir persönlich schon lange am Herzen liegt, ist die finanzielle Absicherung pflegender Angehöriger. Der Landesseniorenrat fordert in seinem Positionspapier eine Lohnersatzleistung nach dem Vorbild des Elterngeldes für Menschen, die ihre Angehörigen pflegen.
Diese Forderung unterstütze ich ausdrücklich und bringe sie selbst immer wieder in die politische Diskussion ein.
Denn wer einen Angehörigen pflegt, übernimmt eine enorme Verantwortung. Viele Menschen reduzieren dafür ihre Arbeitszeit oder geben ihren Beruf zeitweise ganz auf. Das darf nicht dazu führen, dass sie finanziell ins Abseits geraten oder später Nachteile bei ihrer eigenen Altersvorsorge haben.
Wer andere pflegt, darf selbst nicht allein gelassen werden!
Als Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung ist es mir wichtig, die Anliegen des Landesseniorenrats nicht nur anzuhören, sondern sie auch auf Landesebene weiterzutragen und mich für ihre Umsetzung starkzumachen.
Unsere ältere Generation und die vielen pflegenden Angehörigen verdienen nicht nur Anerkennung und Wertschätzung, sondern vor allem konkrete Unterstützung im Alltag.
Mein herzlicher Dank gilt Manuela Fromm für den offenen Austausch und ihr großes ehrenamtliches Engagement. Solche Gespräche sind für meine politische Arbeit besonders wertvoll, denn sie zeigen, wo Handlungsbedarf besteht und welche Verbesserungen sich die Menschen wünschen.
Ich freue mich auf den weiteren Austausch und werde mich auch künftig mit Nachdruck für diese wichtigen Anliegen einsetzen!
Euer
Thomas Zöller, MdL
Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung