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14.05.2025
Schirmherr des ökumenischen Hospizverein

Liebe Leserinnen und Leser,

der ökumenische Hospizverein mit Sitz in der Römerstraße in Obernburg gründete sich bereits 2005 und hat mittlerweile 230 Mitglieder.

Es ist eine Arbeit, die von Mitgefühl und dem Wunsch geprägt ist, Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten und ihnen Würde, Trost und Unterstützung zu bieten. Den Schmerz und die Ängste der Patienten und ihrer Familien zu verstehen und ihnen beizustehen.

Hospizarbeit ist ein gemeinschaftliches Anliegen, das Mitgefühl, Engagement und Unterstützung von uns allen erfordert. Nur so können wir sicherstellen, dass jeder Mensch in seiner letzten Lebensphase die bestmögliche Betreuung und Begleitung erhält. Daher ist mir die Unterstützung der hervorragenden Arbeit des Hospizvereins eine Herzensangelegenheit.
„Bei Hospiz denken die Menschen an „kurz vor Lebensende“, unsere Arbeit fängt allerdings viel früher an und wir wünschen uns, dass die Menschen sich bei uns melden sobald sie sich die Frage stellen ob sie den Hospizverein „jetzt schon“ anrufen sollen“, so Alois Sauer, 1. Vorsitzender des Hospizvereins. Dann beraten und begleiten die Koordinatoren die schwerstkranken Menschen und ihre Angehörigen in der letzten Lebensphase. Denn die Angebote des Vereins gehen weit über die Unterstützung beim Abschiednehmen und der Sterbebegleitung hinaus.

Der ökumenische Hospizverein bietet Beratungen zum Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügungen an. Ebenso gibt es ein Angebot für trauernde Menschen. Die Trauerangebote des ökumenischen Hospizvereins richten sich an Erkrankte, sowie von Verlust betroffene Menschen und insbesondere an Kinder zwischen 6 und 12 Jahren. Beide Angebote finden in Einzel- sowie in Gruppengesprächen statt.

Außerdem bietet der Verein einmal jährlich die Ausbildung zum Hospizbegleiter an. Die Ausbildung erfolgt nach den Richtlinien des Bayerischen Hospiz- und Palliativverbandes in Unterrichtseinheiten von je 45 Min. in insgesamt 100 Unterrichtseinheiten. Neben der Vermittlung von theoretischem Wissen ist ein Praktikum von mindestens 20 Stunden Inhalt der Ausbildung.

Hinter der Bezeichnung „Letzte Hilfe“ versteckt sich ein weiteres Angebot für pflegende Angehörige und nahestehende Menschen, die ihre Sterbenden auf ihrem letzten Weg begleiten möchten.
All diese Angebote sind kostenfrei und die Aufgaben werden zu einem Großteil von Ehrenamtlichen begleitet. Der Hospizverein besteht aus dem sechsköpfigen Vorstand, den drei Koordinationsmitarbeitern, einer Verwaltungskraft und 70 ehrenamtlich Engagierten, welche die komplette Begleitung der Menschen übernehmen.

Um diese wertvolle Arbeit zu unterstützen könnt auch ihr Mitglied werden (Beitritt-Hospizverein-Stand-06.2024.pdf) oder mit einer Spende euren Beitrag zur Hospizarbeit leisten (Raiffeisen-Volksbank Aschaffenburg eG, IBAN: DE62 7956 2514 0007 4038 28 oder Sparkasse Miltenberg-Obernburg, IBAN: DE57 7955 0000 0501 4947 10).

Euer Thomas Zöller, MdL
Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung